Christoph Wahler und Gainsbourg de Bedon arbeiteten sich auf Platz fünf nach vorne.
Ero de Cantraie war längere Zeit außer Gefecht. Doch jetzt steht der Deutsche Meister des Jahres 2023 wieder genau da, wo man es ihm gewünscht hatte. Ganz vorn nämlich. Der talentierte, mittlerweile zwölfjährige französische Wallach zeigt eindrucksvoll, warum seine Reiterin Julia Krajewski immer an ihn glaubte und ihn ganz behutsam wieder aufbaute. Nach einer Top-Leistung von 23,9 Minuspunkten in der Dressur kamen nun lediglich 0,4 Punkte für die Überschreitung der Zeit im Gelände hinzu. Das war durchaus einem Nationenpreis-Finale würdig und anspruchsvoll. Die deutschen Paare kamen damit allerdings hervorragend zurecht.
Für Christoph Wahler und den zehnjährigen Gainsbourg de Bedon ging es nach vorne von Platz zwölf auf Platz fünf dank einer absolut makellosen Leistung. Dasselbe gelang auch Arne Bergendahl und seinem Road2LA-Pferd Bronco NRW, Sohn von Luthien NRW. Er rangiert gerade auf dem siebten Platz. Auch die Vierte im Bunde, Pauline Knorr mit Aevolet M-A-F, kam mit nur wenigen Zeitstrafpunkten nach Hause. Ein Top-Ergebnis für das Team, welches damit die Führung vor den Briten übernehmen konnte.
Allerdings ist es ganz eng. 79,5 Minuspunkte stehen für Deutschland auf dem Tableau, für Großbritannien sind es 80,4 Minuspunkte.
Toll nach vorn arbeiten konnte sich auch Brandon Schäfer-Gehrau mit Very Special, der von Rang 28 nach der Dressur auf Rang elf nach vorn sprang. Auch diese beiden sind Teil des Road2LA-Teams. Ebenfalls eine Erwähnung wert: U25-WM-Silbergewinnerin Ann-Catrin Bierlein galoppierte mit ihrem 18 Jahre alten Sir Scotty vom 82. auf den 34. Platz – dank einer famosen Nullrunde im Gelände.
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