Der neue Bundeschampion Cadoc mit Sophie Hinners. © Dr. Tanja Becker/Equitaris

Der neue Bundeschampion Cadoc mit Sophie Hinners.

Sophie Hinners kennt sich mit dem Siegen aus. Nicht nur bei den Weltmeisterschaften in Aachen, sondern auch bei den Bundeschampionaten. Dort stellte sie in den vergangenen Jahren vielfach die Sieger bei den Springpferden. Und auch in diesem Jahr sollte es so weitergehen. Zunächst in der Konkurrenz der fünfjährigen Springpferde. Dort war Sophie nur eine Woche nach dem WM-Finale mit vier Pferden im Finale am Start.

Sophie Hinners und Cadoc

Sophie Hinners und Cadoc (© Dr. Tanja Becker/Equitaris)

Sophie Hinners mit vier Pferden dabei

Dreißig Paare hatten sich zunächst für das Finale qualifiziert. Einer, der ganz vorn gelegen hatte, zog sich schon vorab zurück: Patrick Stühlmeyer stellte seinen Chacco-Grande nicht vor. So war der Weg schon ziemlich frei für Sophie Hinners und ihre Pferde. Alle vier zeigten sie überzeugende Leistungen. Die Stute Fleur’s Indie verpasste jedoch als Neunte knapp das große Finale der acht Besten. Hier war Sophie Hinners doppelt vertreten – und feierte am Ende den umjubelten Doppelsieg. Am Ende stand der Holsteiner Wallach Cadoc ganz vorn. Der Wallach von Casall aus einer Diamant de Semilly-Mutter hatte schon in den Qualifikationen mehr als überzeugt. Die Wertnoten 9,3 und 9,5 zeigten dann auch im Finale: Besser geht es kaum!

Elton mit Sophie Hinners

Elton mit Sophie Hinners (© Dr. Tanja Becker/Equitaris)

Doch der Hannoveraner Hengst Elton war nahe dran. Der Sohn Emerald van het Ruytershof aus einer Ludwig von Bayern-Mutter kam in Sachen Wertnoten mit einer 9,2 und 9,4 nach Hause. Das war der Vizetitel. Bronze ging bei den Fünfjährigen an Emilia Lösers Stakkariello PS, der ebenfalls in den vergangenen Tagen sehr positiv aufgefallen war. Der Hengst aus der OS-Zucht stammt ab von Stakkato aus einer Chacco-Blue-Mutter. Bei diesen beiden standen die Wertnoten 8,9 und 9,5 zu Buche. Sophie Hinners belegte mit ihrem dritten Pferd Maroon (von Manoulito) zudem den sechsten Platz mit den Wertnoten 8,8 und 9,0.

Dem Vater Stakkato wie aus dem Gesicht geschnitten: Stakkariello PS.

Dem Vater Stakkato wie aus dem Gesicht geschnitten: Stakkariello PS. (© Dr. Tanja Becker/Equitaris)

„Dieses Pferd will alles richtig machen, besticht durch seine Springmanier, seine Rittigkeit“, schwärmte Kommentator Peter Teeuwen.

„Ich kann mir heute nichts Schöneres vorstellen“

„Ich kann mir heute nichts Schöneres vorstellen als hier zu siegen“, freute sich Sophie Hinners bei der Siegerehrung. Außerdem bedankte sie sich ausdrücklich bei ihrem Team, das so fantastisch hinter ihr gestanden und ihr zugearbeitet hat. „Ohne sie hätte ich das heute gar nicht hingekriegt. So kurz nach der WM hier.“

Der BMLEH-Tierschutzpreis bei den fünfjährigen Springpferden, Sonderehrenpreis für besonders pferdegerechtes Reiten des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, wurde an Matthias Reins vergeben. Er war mit Drake FM von Diarado am Ende auf Platz 24 gelandet. Ein Beweis dafür, dass nicht immer nur die Sieger mit diesem Preis ausgezeichnet werden.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

 

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