Leonie Richter und Lord Europe errreichten mit dem deutschen Team Platz drei (Archivbild).
Besser als für Deutschlands Springreiter lief es für die deutsche Mannschaft in der Dressur im Nationenpreis von Falsterbo. Es ging immerhin auf das Podium auf Platz drei. Doch den Sieg machten andere unter sich aus. Allen voran Dänemark mit 229,653 Prozentpunkten. Die Schweden holten Platz zwei mit 212,609.
Herausragend im dänischen Team war einmal mehr Cathrine Laudrup-Dufour, die mit ihrem 17 Jahre alten Championatspferd Mount St. John Freestyle vermutlich letztmalig vor den Weltmeisterschaften in Erscheinung trat. 83,718 Prozent unterstrichen einmal mehr die Stärke des Paares, das damit im Einzel allen anderen weit enteilte. Platz zwei ging hier an Dofours Teamkollegen Daniel Bachmann Andersen mit dem zwölfjährigen Flash Gordon und glatten 74 Prozent.
Leonie Richter stellte bei ihrer Nationenpreis-Premiere den zehn Jahre alten Hannoveraner Hengst Lord Europe von Lord Leatherdale vor, mit dem sie in diesem Jahr immer wieder aufhorchen ließ. Die 30-Jährige zeigte eine sehr ansprechende Prüfung, die mit 71,152 Prozent honoriert wurde. In der Einzelwertung sicherte sie damit Platz sechs. Shootingstar Moritz Treffinger reihte sich mit dem Oldenburger Hengst Fiderdance einen Platz hinter Richter und Lord Europe als Siebter ein. Auch dieses Paar leistete sich keine Lektionsfehler und ritt zu 70,565 Prozent. Helen Langehanenberg und die Hannoveraner Damsey-Tochter Daniela kamen mit 69,283 Prozent auf Platz elf. Evelyn Eger und der Oldenburger Wallach Global Power OLD ritten mit 68,522 Prozent auf den zwölften Platz.
Lob von der Bundestrainerin zum Gesamtsieg
Bundestrainerin Monica Theodorescu verfolgte den Grand Prix aus der Ferne. Vor Ort betreute Co-Trainer Hendrik Lochthowe die deutsche Mannschaft. Sie war rundum zufrieden mit den gezeigten Leistungen. „Ich bin froh, dass wie einen Podiumsplatz geschafft haben. Wir hatten mit Leonie Richter, Moritz Treffinger und Evelyn Eger ein noch junges Team am Start. Erfreulich ist außerdem, dass wir bei der Nationenpreisserie wieder die Führung übernommen haben“, sagte sie. Für diese Serie gibt zwar keinen Preis oder Pokal, aber Nationenpreis-Siege sind immer eine Frage der Ehre. Deutschland hatte in Fontainebleau und Hagen gewonnen, in Wellington Platz zwei erzielt und in Lier sowie nun in Falsterbo Platz drei. Das bedeutet den Gesamtsieg.
Sieg für Philipp Weishaupt und Callao
Auch bei den Springreitern gab es nach der Enttäuschung am Vortag einen Erfolg zu verzeichnen. Philipp Weishaupt und Callao siegten in der zweiten Qualifikation zum Großen Preis vor der US-Amerikanerin Charlotte Jacobs und Korbach van de Ranger. Das Falsterbo Derby gewannen Martin Fuchs und die zehnjährige Stute Love de Vie.
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