Evelyn Eger und Global Power OLD - die Sieger im Grand Prix Special.
Nach dem Grand Prix-Sieg von Isabell Werth und DSP Quantaz am Donnerstag setzte sich im Grand Prix Special Evelyn Eger mit Global Power OLD durch. Die Drittplatzierten des Grand Prix kamen auf 72,882 Prozent und standen damit vor Dorothee Schneider und First Romance mit 72,686 Prozent. Global Power ist mit seinen erst neun Jahren bereits umheimlich gefestigt im Grand Prix-Sport unterwegs.
„Für mich ist er ein Ausnahmepferd. Es ist eine Freude und eine Ehre, auf so einem Pferd sitzen zu dürfen“, sagte Eger nach ihrem Sieg. „Ich glaube, dass er das Potenzial hat, alles zu gehen. Er hat unheimlich viel Willen, ist ehrgeizig und clever.“ Eger übernahm den Grey-Flanell-Sohn direkt nach dem Anreiten und hat ihn seitdem bis in den großen Sport geführt.
Diese beiden hatten im Grand Prix ebenfalls den zweiten Platz belegt. Schneider hatte ‚Roman‘ langsam nach einer längeren Pause wieder aufgebaut und ist begeistert von der Kraft und Energie des 16 Jahre alten Württemberger Fürst Romancier-Sohns. Nach Darmstadt und Elmlohe war Münster das dritte Turnier des Wallachs nach seinem Comeback.
„Ich genieße bei diesem Pferd, wie viel Spaß er an dem Sport hat und wie er sich hier präsentiert. Wir haben beide viel Freude daran“, betonte Schneider.
Rang drei ging an Team-Weltmeisterin Katharina Hemmer mit dem zehnjährigen Oldenburger Hengst Special Gold PCH von San Amour I mit 71,921 Prozent. „Spezi ist ein ganz besonderes Pferd. Er hat alle Möglichkeiten, zeigt sie aber noch nicht immer – daran arbeiten wir“, erklärte Hemmer. „Die Entwicklung vom Grand Prix zum Special fand ich gut. Heute war das schon besser, und ich bin sehr happy mit ihm und seiner Leistung.“
Werth zwischen Münster und Pinneberg
Isabell Werth trat zum Grand Prix Special übrigens nicht mehr an, sondern nutzte das Wochenende, um beim Dressurturnier in Pinneberg mit dem neunjährigen Hengst Back for Good den Sieg im Louisdor-Preis einzuheimsam. Gemeinsam mit Frederic Wandres und seinem Veuve Cliquot ist sie damit wieder beim Finale in Frankfurt am Main kurz vor Weihnachten dabei.
Am Samstagabend fand in Münster zudem die Flutlicht-Kür als ein besonders stimmungsvolles Highlight statt. Allerdings traten hier nur vier Paare an. Juliane Brunkhorst gewann am Ende mit dem zehnjährigen Brandenburger Wallach DSP Diamante Negro mit 78,100 Prozent. Platz zwei ging nach Dänemark an Amalie Aasted Albaek mit dem 14 Jahre alten westfälischen Wallach Vorreiter von Vitalis vor Andrea Timpe und Don Carismo FRH.
Bei den Derby Stars von Morgen triumphierten Bianca Nowag-Aulenbrok und Vaida-Girl OLD. Bereits in der Einlaufprüfung hatte die neun Jahre alte Stute mit 72,105 Prozent überzeugt. Dass die Stute auch in der zweiten Prüfung in Münster die Spitze des Feldes übernehmen konnte, unterstrich den dort bereits präsenten positiven Eindruck. In der Dressurprüfung der Klasse S*** mit Piaffe und Passage vergaben alle fünf Richter am Sonntag Rang eins für Nowag-Aulenbrock und Vaida-Girl OLD. Mit insgesamt 72,474 Prozent fiel die Entscheidung deutlich aus.
Alle Ergebnisse aus Münster gibt es hier.


