Zwei schwere Stürze mit Todesfolge ereigneten sich bei Vielseitigkeitsveranstaltungen in Großbritannien.
Es sind Neuigkeiten, die erschüttern, welche der RSV St. Hubertus Wesel-Obrighoven am Nachmittag bekanntgab. Am Dienstag kam es wohl im Rahmen eines privaten Geländetrainings zu einem schweren Unfall. Eine 17 Jahre alte Reiterin und ihr Pferd kamen dabei trotz sofort eingeleiteter Hilfsmaßnahmen beide ums Leben. Wie der Unfallhergang aussah, gibt der Verein aus Respekt gegenüber der Familie nicht bekannt. Die genauen Umstände müssen zudem noch aufgearbeitet werden. Der Geländeplatz bleibt bis auf weiteres geschlossen.
„Wir sind tief betroffen“, heißt es von Seiten des ersten Vereinsvorsitzenden, Hans-Peter Abeck. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Familie, den Angehörigen und Freunden der Reiterin sowie bei allen, die ihr nahestanden.“
Wann denken diese „tief betroffenen“ sog. Buschteiter endlich den nächsten konsequenten Schritt weiter und hören mit diesem Wahnsinn auf? Wieviel Tote Pferde und Reiter muss es noch geben?
Und ist den Kindern und Jugendlichen dieses Risiko überhaupt bewusst? Wer klärt sie dahingehend auf oder untersagt es Ihnen bis sie selber in einem Alter sind, dass sie dies richtig einschätzen können?
Und übrigens: durch den Busch kann man heutzutage auch reiten, ohne über Hindernisse springen zu müssen. Da gibt es extra Reitwege. Also niemand braucht diesen Wahnsinn mehr!