Umjubelter Sieger: Richard Vogel.
Von Pfungstadt in die weite Welt – so sieht es an den meisten Wochenenden bei Sophie Hinners, Richard Vogel und David Will aus. In den vergangenen Wochen war das gar nicht so weit, denn man weilte bekanntermaßen in Aachen bei der WM. Und das zudem hocherfolgreich dank des Mannschaftstitels.
Nun ging es für Sophie Hinners direkt weiter nach Warendorf, wo die nächsten Titel warteten. Schließlich stellte sie wie 2024 gleich zwei Sieger.
Aber ihr einstiger Lebensgefährte und jetzt bester Freund und Geschäftspartner, Richard Vogel, stand dem gar nicht so weit entfernt in nichts nach. Denn er gewann nur eine Woche nach Aachen den Großen Preis von Brüssel auf Fünf-Sterne-Niveau im Rahmen des Stephex Masters. Dieses Mal war er mit dem zehnjährigen Kannan-Sohn Gangster Montdesir am Start, seinem Pferd vom Weltcup-Finale. Währenddessen genießt Teamweltmeister United Touch seinen wohlverdienten Urlaub.
Jetzt schlägt erst einmal die Stunde der Stallkollegen – und im Falle von Gangster so richtig! Denn im zwölf Paare zählenden zweiten Umlauf setzte er sich fast spielerisch mit einer von nur zwei Doppelnullrunden in den beiden Runden durch.
„Gangster gab mir ein tolles Gefühl. Er ist ein sehr schnelles Pferd“, sagte Richard Vogel nach seinem Sieg. „Die Brussels Stephex Masters sind ohnehin wie Urlaub.“ Sicherlich bräuchte ein normaler Mensch doch etwas Zeit, um sich nach einer Weltmeisterschaft zu erholen? „Das ist der Unterschied“, antwortete Vogels WM-Teamkollege Daniel Deußer. „Wir Reiter sind keine normalen Menschen.“
Auch Daniel Deußer war im Stechen mit von der Partie. Er setzte auf die belgische Stute Pepita van T Meulenhof. Lange Zeit lag das Paar in Führung, ehe Vogel als letzter Starter die Bestzeit unterbot. Am Ende belegte Deußer Rang drei. Zwischen die beiden deutschen Spitzenreiter schob sich der Brasilianer Eduardo Pereira de Menezea mit H5 Londontime.
Das komplette Ergebnis gibt es hier.