Sie durften die Hindernisse als erstes sehen: Die Designer Sascha Meier, Charlotte Struck und Conrad Bug.
Eine Kooperation des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) und der Handwerkskammer Aachen verbindet bei den Weltmeisterschaften in Aachen den Sport mit regionalem Handwerk. Denn einen Teil der Sprünge haben die Studierenden der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg entworfen. Im Rahmen eines gemeinsamen Wettbewerbs von ALRV und Handwerkskammer entstanden zahlreiche kreative Konzepte, von denen ausgewählte Motive umgesetzt wurden.
Die Hindernisse greifen das WM-Motto „Welcome Home“ ebenso wie prägende Aachener Sehenswürdigkeiten und Kulturgüter auf.
Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen, blickt stolz auf die Kooperation: „Wenn die Weltelite des Reitsports in Aachen an den Start geht, springt das globale Publikum auch über Werke unseres regionalen Handwerks.“
WM-Einsatz für fünf Designs
Unter den vielen Einsendungen wurden letztlich fünf Designs ausgewählt, die bei der WM zum Einsatz kommen werden. Die Studenten Conrad Bug und Matten Fredecker zählen zu den Glücklichen, deren Design für die WM umgesetzt wird. „Es war für uns eine schöne Gelegenheit, unser Können zu zeigen. Daher haben wir uns sehr gefreut, dass der ALRV auf uns zugekommen ist und das Gut Rosenberg und das regionale Handwerk einbezogen hat. Es war eine spannende Erfahrung, das Thema aus gestalterischer, sportlicher und regionaler Perspektive zu erschließen“, so Fredecker.
Für ALRV-Vorstandsmitglied Birgit Rosenberg ist das gemeinsame Projekt eine Bereicherung: „Aachen kann großen Sport, aber Aachen kann auch große Handwerkskunst. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Handwerkskammer Aachen eine solche Aktion umsetzen dürfen. Die Hindernisse, entworfen von Studierenden, werden unsere Parcours eindrucksvoll schmücken und neben den weltbesten Reitern und Pferden ein weiterer Hingucker sein.“
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