William Whitaker und Flamboyant © Hickstead Derby

William Whitaker und Flamboyant in Hickstead.

Das gilt auch für den jungen Deutschen Marvin Jüngel, der 2023 und 2024 mit Balou’s Erbin OLD das Deutsche Springderby in Hamburg gewann. Nun war er mit seiner mittlerweile 17 Jahre alten Stute in Hickstead bei der wohl nach Hamburg zweiberühmtesten Veranstaltung dieser Art unterwegs. Doch es sollte nicht sein. Mit 27 Strafpunkten hieß es Platz 21.

Besser lief es für den in Deutschland seit Jahrzehnten ansässigen Iren Stephan Dubsky. Er war dadurch bekannt geworden, dass er seinen zwölfjährigen Contendro-Sohn C the Stars an den Spanier Esteban Benitez Valle verlieh. Dieser ist eigentlich im Vielseitigkeitssport unterwegs und nahm an den Olympischen Spielen teil. Doch sein Traum war ein Ritt beim Derby. Nun, es war 2025 nicht nur dieser eine Ritt. Es war Platz zwei in einem der schwersten Springen überhaupt.

Nun sitzt Springreiter Stephan Dubsky selbst wieder auf C the Stars. In Hickstead war er großartig mit nur einem Abwurf unterwegs und belegte einen großartigen dritten Platz für Irland. Zweiter wurde David Simpson, ebenfalls aus Irland, mit Pjotr van de Kruishoeve. Der Sieg ging am Ende an einen Lokalmatadoren: William Whitaker mit dem 16 Jahre alten Flamboyant von Cardento. Der Neffe von John und Michael Whitaker blieb als Einziger auch im Stechen gegen David Simpson fehlerfrei. Es war der zweite Derbytitel für Whitaker.

„Auf dem Weg ins Stechen haben mir etwa zehn verschiedene Whitakers Informationen gegeben und mir erklärt, wie der Plan aussah, und jeder von ihnen hat etwas anderes gesagt!“, scherzte der Sieger anschließend. „Ich wusste, dass Davids Pferd von Natur aus schneller war als meines. Aber dann hatte er den Abwurf. Und bei uns ist es einfach super gelaufen! Ich bin überglücklich!“

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

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