Symbolbild © imago

Zwei schwere Stürze mit Todesfolge ereigneten sich bei Vielseitigkeitsveranstaltungen in Großbritannien.

Großbritannien als Vielseitigkeitsnation trägt heute Trauer. Denn das Unsagbare, das wir alle bei unserem geliebten Sport durch immer neue und bessere Sicherheitsvorkehrungen zu verhindern versuchen, ist passiert. Es ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit gleich zwei tödlich Stürze bei Geländeritten auf der Insel.

Wie „Horse & Hound“ berichtet, veröffentlichte „British Eventing“ eine Mitteilung nach der sie „mit großer Trauer zwei schwere Unfälle bestätigen“.

Die 34-jährige Sophie Fouracre erlitt am 18. Juli im Swalcliffe Park in Oxfordshire bei einem Sturz von ihrem fünfjährigen Nachwuchspferd Rhubarbsfox Britannia tödliche Verletzungen. Nur wenige Stunden später starb die 42-jährige Kerry Donoghue nach einem Unfall bei ihrem Ritt auf dem 16 Jahre alten Carneyhaugh Rua in Penrith in Cumbria. Das Pferd war unter Daniel Doel einst auf Fünf-Sterne-Niveau unterwegs und in Luhmühlen 2021 an zehnter Stelle platziert. Später ging er mit Donoghue kleinere Prüfungen.

Pferde unverletzt

„An beiden Veranstaltungsorten reagierten die medizinischen Teams sofort und leisteten Erste Hilfe. Trotz aller Bemühungen konnten leider beide Reiterinnen nicht gerettet werden“, betonte ein Sprecher von British Eventing. Beide Pferde wurden von den anwesenden Tierärzten untersucht und erlitten keinerlei Verletzungen. Die Veranstaltungen wurden daraufhin abgebrochen.

Die Geschäftsführerin von British Eventing, Rosie Williams, erklärte: „Die British-Eventing-Gemeinschaft ist zutiefst erschüttert. Im Namen aller bei British Eventing möchte ich den Familien, Freunden und Angehörigen von Kerry und Sophie in dieser schrecklichen Zeit unser tiefstes Beileid aussprechen. Unsere Gedanken sind auch bei ihren Mitstreitern, den Veranstaltern, Offiziellen, Freiwilligen und allen, die von diesen tragischen Ereignissen betroffen sind. Wir sind den Veranstaltern, Ärzten, Rettungssanitätern, Tierärzteteams und Offiziellen bei beiden Veranstaltungen unendlich dankbar für die Professionalität, das Mitgefühl und die Fürsorge, die sie unter schwierigsten Umständen gezeigt haben. Der Verlust von zwei Mitgliedern unserer Vielseitigkeitsfamilie am selben Tag ist fast unbeschreiblich. Wir wissen, dass die Trauer über diese Ereignisse noch lange Zeit tief in der gesamten Sportgemeinschaft zu spüren sein wird.“

Beide Unfälle werden nun eingehend untersucht.

Wir sprechen ebenfalls allen, die Sophie und Kerry kannten, unser tiefstes Mitgefühl aus. Die Umstände zeigen einmal mehr, dass die Risiken des Sports zwar minimiert, aber nicht ausgeschlossen werden können.

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