Silvia Busch-Kuffner zieht nicht nur mit Bon Balera in das Finale der fünfjährigen Dressurpferde (hier bei den Oldenburger Landeschampionaten 2026), sondern konnte sich am Mittwoch bereits mit St. Anima qualifizieren.
An die Spitze des Feldes setzte sich der spektakuläre Hannoveraner Hengst Marco Polo di Fonteabeti unter dem Sattel von Tessa Frank. Der braune Jovian-Sohn aus einer Mutter von Franklin vereint geballte Weltmeister-Genetik. Gezogen im italienischen Spitzengestüt Soc. Agricola Allevamento Fonteabeti und auch in dessen Besitz stehend, empfahl sich der Hengst bereits im Mai über das Projekt „Road to Warendorf“ für höhere Aufgaben.
Mit einer herausragenden Gesamtwertnote von 8,42 sicherte er sich souverän den Sieg. Highlight seiner Runde war die glatte 9,0 für seine raumgreifende Galoppade. Ergänzt wurde dieser durch eine 8,6 im Trab, eine 8,5 für Durchlässigkeit und Gesamteindruck sowie eine 7,5 im Schritt.
Kleines Finale der Dressurpferde vergibt letzte Finaltickets
Den Silberrang und damit ebenfalls das Finalticket sicherte sich die elegante Hannoveraner Rappstute Valenciaga. Ihre Besitzerin Jillian Wyrobnik stellte sie gefühlvoll vor. Die von Frank Moormann gezogene Tochter des Vitalis aus einer Floriscount-Mutter verkörpert zwei der erfolgreichsten Rittigkeitsvererber der modernen Dressurzucht. Das Paar erzielte eine Endnote von 8,26.
Die Richter belohnten vor allem die Trabarbeit der Stute mit einer herausragenden 8,8. Das Notenbild vervollständigten eine 8,4 für den Gesamteindruck, eine 8,2 für die Durchlässigkeit, eine 8,1 im Galopp sowie eine 7,8 für den Schritt.
Mit zwei Pferden im Finale
Das Podium komplettierte auf Rang drei die dunkelbraune Hannoveraner Stute Bon Balera unter Silvia Busch-Kuffner. Diese hatte sich bereits am Mittwoch mit St. Anima für das Finale der fünfjährigen Dressurpferde qualifiziert. Bon Balera, gezogen von Günter Wellmann und im Besitz der Besitzergemeinschaft Philipp Gruska und Charline Jesse, stammt ab von Bon Vivaldi NRW aus einer Best of Gold-Mutter.
Die Stute bestach durch enorme Gleichmäßigkeit über alle Teilkriterien hinweg. Sie erreichte eine Gesamtwertnote von 8,22. Mit Noten von jeweils 8,3 für Trab, Galopp und Gesamteindruck, einer 8,2 für die Durchlässigkeit sowie einer 8,0 für den Schritt machte sie den verdienten Einzug in die Medaillenentscheidung perfekt.