Tim Gredley und Medoc de Toxandria © S. Lafrentz

Tim Gredley und Medoc de Toxandria (hier beim German Masters) gehörten zum siegreichen britischen Team.

So hatte es sich das deutsche Nationenpreis-Team der Springreiter in Hickstead definitiv nicht vorgestellt. Anstatt einer Titelverteidigung gab es ganz schön lange Gesichter. Kurz: Bei den Nationenpreisen ist derzeit für Deutschland der Wurm drin, egal wer an den Start geht. Großbritannien dagegen reitet immer erfolgreich und teils ganz vorne mit. So auch beim Heim-Nationenpreis heute in Hickstead. Dort waren die Reiter von der Insel mit Tim Gredley auf Medoc de Toxandria (Doppelnull), Jessica Mendoza auf Summerhouse (0/4), Ben Maher und Catelly (4/0) sowie Adrian Whiteway und Chacco Volo angetreten, die mit 20 und acht Punkten jeweils das Streichresultat bildeten. Platz zwei auf dem Podium ging an Irland vor Kanada. Für die Briten war es der dritte Sieg in den vergangenen vier Jahren.

Für die deutschen Paare blieb der sechste Platz mit insgesamt 33 zählenden Punkten. Es war mit Hansi Dreher und Elysium schon wenig optimal mit neun Punkten im ersten Umlauf losgegangen. Philipp Weishaupt und Lady Concern du Rezidal sorgten mit der Nullrunde für Hoffnung. Dann jedoch kamen acht Punkte von Kendra Claricia Brinkop und Replay van´t Paradijs dazu. Marcus Ehning gab dann mit Priam du Roset nach einer Verweigerung auf. In Runde zwei trat er nicht mehr an. Dreher hatte dieses Mal zwölf Punkte zu verzeichnen, bei Weishaupt war es ein Abwurf. Kendra Brinkop blieb fehlerfrei. Doch lediglich zwei Nullrunden waren einfach zu wenig für eine vordere Platzierung.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

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