Sieger Abdel Said © LGCT

Sieger Abdel Said im Circus Maximus in Rom.

Die Belgier sind stark – ganz egal, ob beim Championat oder in der Global Champions Tour. So waren der in Ägypten geborene Abdel Said und der elfjährige  Wallach Quaker Brimbelles Z ebenso Teil des Silber-Teams in Aachen wie Pieter Devos mit der gleichaltrigen Stute Casual DV Z. Zwei Zangersheider Pferde, die sich heute im sieben Paare zählenden Stechen um den Sieg in der Global Champions Tour im Circus Maximus in Rom nichts schenkten. 35,27 Sekunden von Abdel Said standen 35,88 Sekunden von Pieter Devos entgegen. Gemeinsam bejubelten sie ihren Doppelsieg.

Auf dem dritten Platz fand man ein Pferd, um das es in den vergangenen Monaten eher still geworden war: Chageorge. Der war mit Christian Kukuk in Nationenpreisen unterwegs, wurde Dritter im Preis von Nordrhein-Westfalen 2025 und gewann in Hohen-Wieschendorf. Ende 2025 folgte dann der Verkauf an die Französin Lara Tryba. Mit ihr feierte der elfjährige Chacco-Blue-Sohn nun einen der größten Erfolge seiner Karriere.

Nächstes Ziel: Die Pyramiden von Gizeh

Abdel Saïd würdigte das italienische Publikum:

Es ist großartig, hier vor diesem italienischen Publikum zu reiten. Sie feuern einen immer an, und das spornt an, noch mehr zu geben. Ich bin sehr stolz auf mein Pferd. Es war heute voll bei der Sache. Ich glaube, er hatte auch die LGCT-Rangliste im Blick, denn er war wirklich voll dabei! Es stehen noch zwei Etappen aus, aber es sieht sehr positiv aus.

Das kann er auch sein, denn Abdel Said liegt mit 241 Punkten in Führung vor Christian Ahlmann mit 224 Punkten.

Nun geht es für Abdel Said in die Heimat, zu den Pyramiden vor den Toren Kairos:

Es ist unglaublich, dass die Global Champions Tour dorthin kommt, direkt vor die Pyramiden. Das wird ein historisches Ereignis, und ich hoffe, das Publikum wird genauso mitreißend sein wie hier in Italien.

Auf den vierten Platz ritt der bereits am Samstag mit einem Sieg hocherfolgreiche Simon Delestre mit Gatsby du Tillard. Den fünften Platz hatte wieder ein Pferd mit Geschichte inne: Ping Pong van de Lentamel. Der Schecke, der jetzt mit Denis Lynch unterwegs ist und zuvor mit Gerrit Nieberg unter anderem mit dem Sieg in der Global Champions Tour von Riesenbeck begeisterte.

Deutsche Teilnehmer gab es keine am Stechen. Jedoch ritt Katrin Eckermann mit dem schnellsten Vier-Punkte-Ritt auf Cascajall NRW auf den achten Platz direkt vor Marco Kutscher und Pikeur Lemar NRW. Auf Platz 14 folgten Hans-Dieter Dreher und Elysium.

Das komplette Ergebnis auf Rom gibt es hier.

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