Die Sieger des New York Empire in Rom.
New York Empire: Klar, da dachte man an das Empire State Building. Aber vermutlich sollte auch ein wahrhaft herrschaftlicher Name her, als man sich seinerseits den Teamnamen aussuchte. Das passt natürlich perfekt zum Global Champions League-Standort Rom, wo am Samstag nach den Unwettern und sogar Überflutungen in manchen Straßen der Ewigen Stadt doch noch die Team-Entscheidung über die Bühne ging. Rom, das ist die Personifikation eines Imperiums, eines Großreichs mit einer zentralen Macht, wie sie eben um die Zeit vor und 2.000 Jahren dort existierte.
Das Team New York Empire hatte sich auf jeden Fall entschlossen, ganz an die Spitze der Global Champions League in Rom zu reiten und damit Riesenbeck International, die Führenden in der Gesamtwertung, herauszufordern. In der ersten Runde steuerte New York Empire die einzige Doppelnullrunde bei. Eine davon ging auf das Konto von Denis Lynch auf Ping Pong van de Lentamel. Ja, genau jener Ping Pong, der bis zum vergangenen Jahr mit Gerrit Nieberg unterwegs war und dann verkauft wurde. Nullrunde Nummer zwei zauberten Lynchs irischer Teamkollege Michael Pender und der erst neunjährige Madgeslane Louis in den Parcours.
Für das Team Riesenbeck International ging es als Fünfter ebenso weiter in Runde zwei wie für die Shanghai Swans um Christian Ahlmann als Sechster. In Runde zwei der Global Champions League ging es dann aber noch einmal kräftig durcheinander. Mit einer Ausnahme: Das New York Empire blieb ganz vorn.
Dieses Mal waren Denis Lynch mit dem zehnjährigen Chicago sowie Bertram Allen mit dem 14 Jahren Pacino Amiro ebenfalls fehlerfrei unterwegs. Viermal Null also, das war unschlagbar.
Riesenbeck springt nach vorne
Doch Riesenbeck International zeigte auch wieder einmal, was in diesem Team steckt. Marco Kutscher zeigte auf Pikeur Lemar NRW eine Doppelnullrunde. Philipp Weishaupt hatte in Runde eins mit Oreo einen Abwurf hinnehmen müssen, blieb aber in Runde zwei mit dem erst neunjährigen Callao ebenfalls ohne Fehler. Damit ging es weit nach vorn auf Platz zwei – und die Führung in der Gesamtwertung konnte weiter ausgebaut werden.
Auf Platz drei ritt das Team Istanbul Warriors mit insgesamt acht Punkten. Diese steuerte Simon Delestre in Runde eins mit Gatsby du Tillard bei, bevor die beiden in Runde zwei fehlerfrei blieben. Abdel Said blieb zunächst mit Quaker Brimbelles Z und dann mit Calvaro fehlerfrei. Christian Ahlmann ritt mit den Shanghai Swans auf den fünften Platz, Kendra Claricia Brinkop mit den Mexico Amigos auf Platz sechs.
Die erste Runde der Einzelwertung gewannen Olivier Philippaerts und Miro. Marco Kutscher war mit Lemar auf Platz neun bester Deutscher. Runde zwei ging an Simon Delestre und Gatsby du Tillard. Philipp Weishaupt und Callao ritten auf den vierten Platz, Marco Kutscher und Lemar wurden Siebte.
In der Gesamtwertung führt Riesenbeck International vor den Istanbul Warriors und dem Team New York Empire.
Bertram Allen freute sich besonders:
Was für ein großartiger Tag für New York Empire. Ein Sieg in Rom ist immer etwas Besonderes, aber dass wir dabei vier fehlerfreie Runden hingelegt haben, macht ihn noch schöner. Das gesamte Team hat unglaubliche Arbeit geleistet. Denis und Michael haben uns in der ersten Runde wirklich perfekt in Position gebracht, sodass ich wusste, dass ich nur noch an den Start gehen und den Job zu Ende bringen musste. Pacino Amiro ist brillant gesprungen, und es ist ein fantastisches Gefühl, dieses Ergebnis zu erzielen. Da nur noch zwei Etappen übrig sind, sind diese Punkte wirklich wertvoll. Hoffentlich können wir diesen Schwung mit nach Kairo nehmen und die Saison mit einem Höhepunkt beenden.
Auch Philipp Weishaupt war glücklich:
Wir sind sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. In dieser Phase der Saison dreht sich alles um die Meisterschaft, und diese Punkte sind unglaublich wichtig für uns. Es stehen noch zwei Etappen aus, und wir wissen, dass alles passieren kann – deshalb müssen wir konzentriert bleiben.
Alle Ergebnisse aus Rom gibt es hier.