Daniel Deußer inmitten der Feiergesellschaft
Für Daniel Deußer geht es Schlag auf Schlag. Urlaub ist nach wie vor nicht in Sicht.
Vom WM-Triumph mit dem Team und Platz sechs in der Einzelwertung in Aachen ging es direkt weiter nach Brüssel. Dort ritt er auf den dritten Platz im Großen Preis. Und nun folgte eine ganz besondere Ehrung: Daniel Deußer ist seit gestern Träger des Friedensreiterpreises 2026. Der Westfälische Reiterverein zeichnete den 45-jährigen Springreiter beim Turnier der Sieger in Münster für seine herausragenden sportlichen Leistungen, seinen Einsatz für den Pferdesport und sein vorbildliches Auftreten aus.
Bei der Preisverleihung stand neben der Erfolgsbilanz vor allem Deußers Haltung als Reiter im Mittelpunkt. Dieser zeigte sich gerührt:
Ich bin sehr stolz, dass ich mich bei diesen außergewöhnlichen Persönlichkeiten einreihen kann. Große Erfolge im Pferdesport sind immer das Ergebnis eines ganzen Teams und entstehen vor allem durch unsere großartigen Pferde.
Seit 1986 wird der Friedensreiterpreis an Persönlichkeiten und Institutionen vergeben, die sich in besonderer Weise um den Pferdesport verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Reiner Klimke, Isabell Werth, Jessica von Bredow-Werndl, Meredith Michaels-Beerbaum, Michael Jung, Ludger Beerbaum, Marcus Ehning und Otto Becker.
Das Hauptspringen des Tages über 1,50 Meter ging an Hans-Thorben Rüder und den bereits 17 Jahre alten Singu, der sich vor Marcus Ehning und Stargold durchsetzte. Zuvor siegte Marcus Ehning mit der elfjährigen Stute Baloubets Rose Dree Boeken über 1,45 Meter vor Sophie Hinners und Michael Jackson sowie Stefan Engbergs und Be Gledis. Das Eröffnungsspringen ging an Hannes Ahlmann und Cimarosa vor Michael Viehweg und Amelie sowie Christian Hess und Million Miles.
Die Dressurprüfungen wurden aufgrund des starken Regens auf den Samstag verschoben.
Alle Ergebnisse gibt es hier.

