Philipp Weishaupt und Chaquitos PS © LGCT

Philipp Weishaupt und Chaquitos PS auf dem Weg zum Sieg.

Am Tag zuvor hatten sich Philipp und Max Weishaupt schon ein wenig geärgert. Denn in der Global Champions League hatten sie das Finale der besten zehn Teams verpasst. Doch der Samstag sollte den Erfolg zurückbringen. Im Hauptspringen des Tages, dem King´s Cup über 1,50 Meter, hieß der Sieger im acht Paare zählenden Stechen am Ende Philipp Weishaupt. Mit dem 13 Jahre alten OS-Wallach Chaquitos PS von Chacco-Blue war er am Ende unschlagbar in 44,89 Sekunden. Das Nachsehen hatten der Lokalmatador Eduardo Alvarez Aznar und der zehnjährige französische Hengst Genaro Paulois in 45,63 Sekunden. Der dritte Platz ging an die junge Monegassin Anastasia Nielsen mit dem elfjährigen Wallach Esi Rocky von Stakkato Gold.

Vierter wurde das nächste Mitglied der Familie Weishaupt. Philipps Bruder Maximilian sicherte sich mit Kokomo B, zehnjähriger Hannoveraner von Kannan, diese Position. Dafür kam er ebenfalls ohne Fehler im Stechen ins Ziel und war lediglich in 46,95 Sekunden langsamer unterwegs als Philipp Weishaupt.

Besonderes Springen

„Diese Partnerschaft mit Chaquitos PS ist für mich noch recht neu. Ich habe ihn erst seit ein paar Monaten. Er ist ein unglaubliches Pferd. Die Art, wie er im Umlauf gesprungen ist, hat mir wirklich das Selbstvertrauen gegeben, heute ein paar mehr Risiken einzugehen. Ich muss mich ein wenig bei den spanischen Fans entschuldigen, dass ich ihnen die Party verdorben und Eduardo auf Platz zwei geschoben habe. Das Publikum hier ist fantastisch. Die Atmosphäre, die Arena – alles an Madrid ist etwas Besonderes, und es ist ein sehr cooles Springen, das man gewinnen kann“, so Weishaupt.

„Der King’s Cup ist ein ganz besonderes Springen. Ich glaube, es gibt ihn schon seit rund 60 Jahren. Daher ist es etwas Spezielles, seinen Namen auf diese Liste zu setzen. Dass ich das hier, vor diesem Publikum und in dieser Arena, bei einem so traditionsreichen Turnier in Madrid geschafft habe, macht es noch schöner. Es ist eines meiner Lieblingsturniere, und ich bin meinem Pferd wirklich dankbar. Hoffentlich schaffen wir das morgen noch einmal!“ Darauf darf man gespannt sein, denn am Sonntag geht mit dem Großen Preis der Höhepunkt über die Bühne.

Ein weiteres Springen des Tages ging einmal mehr an den Italiener Emanuele Gaudiano, der dieses Mal den zehnjährigen Chabrello PS gesattelt hatte. Dieser stammt wie Chaquitos PS aus dem Gestüt Lewitz. Philipp Weishaupt und der zwölfjährige Holsteiner Mylord Carthago-Sohn Mastermind wurden in diesem Springen Zehnte.

Alle Ergebnisse aus Madrid gibt es hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert