Hannes Ahlmann und Madness © S. Lafrentz

Glück im Unglück hatten Hannes Ahlmann und Madness in Samorin (Archivbild Hamburg 2026).

Die deutschen Springreiter beim EEF-Nationenpreis in Samorin hatten einen Vorteil gegenüber ihren Kollegen in Falsterbo. Sie konnten immerhin in der zweiten Runde antreten. Und genau diese zweite Runde war dann auch eine Art Wiedergutmachung zu dem, was in Runde eins passiert war.

Dort war es für Paula de Boer-Schwarz mit vier Punkten auf My Miss Marple OLD noch gut losgegangen. Dann kam es bei Hannes Ahlmann und Madness sogar zu einer Situation am Wassergraben, die übel hätte enden können. Doch beide überstanden den Sturz komplett unbeschadet. Laura Klaphake und VDL Quizano van’t Merelsnest mussten danach neun Punkte hinnehmen und Maximilian Lill mit Casallco’s Goerge PS dann auch nochmal acht Punkte.

Und in Runde zwei? Blieben die vier Paare ausnahmslos strafpunktfrei. Eine Genugtuung sicherlich für alle Beteiligten. Aber die 21 Punkte blieben natürlich bestehen. Es wurde Platz acht. Die Enttäuschung war danach dann doch groß. Denn der Platz im EEF-Nationenpreis-Finale in Avenches war damit weg. Diesen erhalten nur die besten fünf Teams.

Der Sieg ging wie in Falsterbo an die Schweiz, die heute einen goldenen Nationenpreis-Freitag feierten. Pius Schwizer auf Global de Riverland, Bryan Balsiger auf C-Mistral, Anthony Bourquard auf Fontaineblau Manciais und Adrian Schmid auf Chicharito feierten gehörig und verdient. Herausragend war Balsiger mit einer Doppelnullrunde. Österreich kam auf Platz zwei vor Italien. Außerdem im Finale sind Ungarn und die Niederlande.

Das komplette Ergebnis gibt es hier.

 

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