Sandra Sysojeva und Maxima Bella © S. Lafrentz

Sandra Sysojeva und Maxima Bella nach ihrem Ritt zu Platz drei beim Weltcup-Finale.

Dressur-Vierfach-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl gibt unumwunden zu, dass sie mit der nun elf Jahre alten Ampere-Tochter Times Kismet aus der KWPN-Zucht deutlich länger als mit anderen Pferden brauchte, um auf diesem hohen Niveau zusammenzufinden. Die Umstellung von ihrer früheren Reiterin Charlotte Dujardin zu Jessica von Bredow-Werndl war für die Stute keine leichte Aufgabe. Doch die Aubenhausenerin hat nun den richtigen ‚Schlüssel‘ gefunden, wie es scheint. Nach einem noch etwas durchwachseneren Grand Prix beim Weltcup im ungarischen Mariakalnok präsentierten die beiden sich in der Kür deutlich gefestigt und stärker. Wieder wurde es der zweite Platz hinter der Polin Sandra Sysojeva und ihrer erst zehnjährigen Maxima Bella. Mit der Oldenburgerin von Millennium war Sysojeva beim Weltcup-Finale in Fort Worth auf Platz drei geritten. 82,560 Prozent standen für die beiden nun beim Weltcup der Osteuropaliga in Mariakalnok zu Buche. Das war ein Rekord. Doch mit 79,270 Prozent brauchten sich eben auch Jessica von Bredow-Werndl und Times Kismet nicht verstecken. Den dritten Platz holten Camille Judet Cheret aus Frankreich mit dem 14 Jahre alten Johnson-Sohn Herelja Higgins.

„Ich bin so glücklich über dieses bislang beste Reitgefühl in der Prüfung mit Kiss“, freute sich die Reiterin. „Kiss war unglaublich! So konzentriert, so präsent, so fein bei mir. Für ihre zweite Kür mit einer solchen Selbstverständlichkeit und Ausstrahlung unterwegs, das hat mich sehr beeindruckt.
Genau dieses Gefühl ist es, das ich mir immer wünsche zu erreichen. Auch wenn’s noch einiges an Luft nach oben gibt, kann ich sagen: es hat einfach richtig, richtig Spaß gemacht.“

Alle Ergebnisse gibt es hier.

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