Becky Moody, die Weltcup-Siegerin 2026, mit Jagerbomb und seinem Groom.
5:05 Uhr: Becky Moody siegt vor Christian Simonson und Sandra Sysojeva
Der Sieg geht an Becky Moody und ihr ‚Pony‘ Jagerbomb vor Christian Simonson mit ‚Rocky‘ und Sandra Sysojeva mit Maxima Bella, dem ersten Paar für Polen auf dem Weltcup-Podium. Nach Charlotte Fry mit Glamourdale im Vorjahr geht der Sieg also wieder nach Großbritannien. Raphael Netz und ‚Dieuli‘ werden tolle Fünfte. Dass ein Reiter aus der ersten Hälfte der Paare so weit nach vorne kommt, ist selten. Wahnsinns-Leistung der beiden! Ebenso von Moritz Treffinger und Fiderdance, die in ihrer ersten gemeinsamen Saison auf diesem hohen Niveau Achte des Weltcup-Finales werden!
„Ich habe das noch gar nicht so richtig realisiert“, gab Becky Moody wenige Minten nach ihrem Sieg zu. „Das Publikum war so absolut unglaublich, das habe ich noch nirgends erlebt. Jagerbomb war immer bei mir und hat das so richtig genossen. Ich kann nur meinem ganzen kleinen Team danken für alles, was sie für mich geben. Wir haben das gemeinsam gewonnen.“
„Ich kann gerade gar nicht die richtigen Worte finden“, erklärte Christian Simonson. „Ich bin so stolz, diese Leistung für mein Land in meinem Land gezeigt zu haben. Rocky verdient diesen Sieg mehr als alles andere. Er ist ein Wonder Horse, one in a million, einzigartig! Wir hatten solchen Spaß! Ich habe jeden Moment genossen!“

Liebe für Jagerbomb und Maxima Bella von Becky Moody. (© www.sportfotos-lafrentz.de / Tiffany van Halle)
„Das fühlt sich alles wie ein unglaublicher Traum an“, freute sich die in Vilnuis/Litauen geborene Sandra Sysojeva, die seit 2024 für Polen reitet. „Ich bin überglücklich mit Maxima Bella. Ich reite sie nun seit sie dreijährig war. Wir hatten einige Ups and Downs, aber das war jetzt der absolute Höhepunkt bisher!
4:55 Uhr: Becky Moody und Jagerbomb gewinnen Weltcup-Finale 2026!
Sieg mit Persönlicher Bestleistung! Was will man mehr! Die Britin Becky Moody kann ihren selbstgezüchteten Jagerbomb von Dante Weltino OLD gar nicht genug herzen. Ihr Liebling, der seit zwölf Jahren das Leben mit ihr teilt, der wie ein Kind für sie ist, zeigt eine famose Kür zum Sieg. 88,330 Prozent stehen zu Buche für eine wirklich tolle Kür zu Beatles-Klängen! Es war Werbung für den Dressursport.

Das Podium: Siegerin Becky Moody mit Chrisitan Simonson und Sandra Sysojeva. (© www.sportfotos-lafrentz.de / Tiffany van Halle)
4:45 Uhr: Sysojeva setzt sich vor Kittel
Nun ging es Schlag auf Schlag. Zuerst ritt der Schwede Patrik Kittel mit Touchdown von Quaterback geschickt über ein paar Schwächen hinweg zu 80,260 Prozent. Dann folgte Sandra Sysojeva, die mit ihrer spektakulären erst zehnjährigen Oldenburger Millennium-Tochter Maxima Bella knapp mit 80,770 Prozent den zweiten Platz hinter Christian Simonson gleich wieder von Patrik Kittel übernahm. Raphael Netz und Dieudonné müssen sich damit vom Podium verabschieden. Das war abzusehen und dennoch kann die Leistung der beiden in der ersten Starterhälfte gar nicht hoch genug gewertet werden.

Große Freude über Platz drei bei Sandra Sysojeva mit Maxima Bella. Die erste Reiterin für Polen auf einem Weltcup-Podium. (© www.sportfotos-lafrentz.de / Tiffany van Halle)
Jetzt folgen die Favoriten: Becky Moody und ihr selbstgezogener Jagerbomb.
4:30 Uhr: Publikumsliebling Julio Mendoza Loor derzeit Dritter
Das Publikum liebt den Ecuadorianer Julio Mendoza Loor mit seinem 15 Jahre alten Bretton Woods-Sohn Jewel´s Goldstrike, den er wohl seinerzeit für 20 Dollar kaufte. Und wenn man sagt, dass Christian Simonson wohl den größten Jubel auslöste, kann man ohne Zweifel behaupten, dass Julio Mendoza Loor da mithalten kann. Das Publikum jubelt für ihn nach der Kür des US-Amerikaners einfach ebenso emotional weiter. Und getragen von diesem Jubel zeigen die beiden eine Leistung, die ihnen wohl nicht so viele zugetraut hätten. 78,645 Prozent sind es und damit derzeit Platz drei. Julio Mendoza Loor ist tief bewegt und kann seinen Wallach gar nicht genug herzen.
4:20 Uhr: Verdiente Führung für Christian Simonson und Indian Rock
Der US-Amerikaner Christian Simonson und der 13 Jahre alte Indian Rock, Sohn des Apache aus der KWPN-Zucht, setzen sich deutlich an die Spitze. 83,810 Prozent sind es die beiden! Das reicht sicher für einen Platz auf dem Podium, ist aber auch eine Ansage in Richtung Platz eins. Becky Moody muss mit Jagerbomb alles rausholen, damit sie den Favoritensieg am Ende einheimsen können.

Bei ihnen war der Jubel so groß wie bei den Siegern: Christian Simonson und Indian Rock. (© www.sportfotos-lafrentz.de / Tiffany van Halle)
Das Publikum tobt immer noch für seinen Christian – und zu Recht! Es war eine Kür voller Power mit der passenden Musik, die perfekt zu Indian Rock passte. Der zeigte so viel Kraft und vielleicht auch ein bisschen Übermut, dass es im starken Galopp einen wilden Buckler gab, doch das fiel nicht übergroß ins Gewicht. Es war ein klasse Auftritt. Christian Simonson und Indian Rock haben bewiesen, dass die vielen Vorschusslorbeeren nicht umsonst verteilt wurden.
4:05 Uhr: Alexa Fairchild derzeit auf Platz zwei
Die Belgierin Alexa Fairchild und ihr 15 Jahre alter Fairplay rangieren sich auf dem zweiten Platz mit 78,005 Prozent ein. Sie schiebt sich damit mit einer Personal Best zwischen Raphi Netz und Moritz Treffinger.
Jetzt wird es spannend mit dem 23 Jahre alten Christian Simonson und Indian Rock. In den USA ist der junge Mann längst schon ein Dressur-Superstar. Der lauteste Jubel des Publikums ist ihm jetzt schon garantiert!
3:55 Uhr: Großer Jubel bei den Amerikanern für Kevin Kohmann
Der US-Amerikaner Kevin Kohmann zeigt mit dem 17 Jahre alten Duenensee von Dancier aus der Hannoveraner Zucht zeigen ebenfalls eine tolle Kür, welche sein Heimpublikum verzückt. Getragen vom Jubel reitet er zu 76,730 Prozent und ist damit momentan Dritter.
3:50 Uhr: Klasse, Moritz Treffinger und Fidel!

Klasse gemacht: Alle Daumen hoch für Moritz Treffinger und Fiderdance! (© www.sportfotos-lafrentz.de / Tiffany van Halle)
Und noch eine Top-Leistung von unseren Herren! Was der 22 Jahre alte Moritz Treffinger in seiner ersten Saison bei den ganz Großen im Weltcup beim Finale ins Viereck zauberte, war große Klasse. Zu Beginn gab es in der Kür noch einige kleine Hakler, doch Moritz ließ sich von diesen mit seinem Fiderdance nicht beirren und steigerte sich von Lektion zu Lektion. Das muss man erstmal schaffen! Ebenso wie die Atmosphäre in sich aufzusaugen und alles mitzunehmen. Noch einmal absolute Spitzenklasse, wenn auch heute nicht ganz so stark wie Raphi Netz und Dieu, die in Führung bleiben. Es gab 77,360 Prozent, womit Moritz Treffinger an seiner Personal Best mit Fidel kratzen konnte, aber sie nicht ganz einstellte. Trotzdem Klasse! Wir verneigen uns auch vor diesen beiden! Und wir hoffen, dass Moritz diese erste Interkontinentalreise absolut genossen hat und ganz viel für seinen weiteren Weg mitnimmt. Wir können nur sagen: Danke, ihr zwei! Es war ein Genuss euch zuzusehen!
„Ich bin überwältigt von dieser Reise, der Chance hier zu reiten. Von Fidel, der so für mich gekämpft hat, von unserer Leistung, von meinem Team, von allem hier. Das war der Wahnsinn“, freut sich Moritz Treffinger unter Tränen.
3:25 Uhr: Halbzeit in Fort Worth!
Es ist Halbzeit in der Kür beim Weltcup-Finale. Und Raphael Netz hat der ganzen Welt eine Kür gezeigt, die bislang ihresgleichen suchte. Raphael Netz und Dieudonné führen mit großem Abstand.
„Ich bin jetzt so unglaublich erleichtert“, freute sich Raphael Netz. „Ich bin heute nicht mit dem besten Gefühl eingeritten, weil ich nicht wusste, wie Dieu mit dem Publikum zurechtkommt. Die Leute haben ja ihre ganzen Emotionen eingebracht. Aber ich habe schnell bemerkt, dass Dieu dabei aufblüht. Er war ‚on fire‘, aber im positiven Sinn. Das hier war einer der schönsten Momente, die wir gemeinsam erleben durften. Er hat das alles so sehr genossen heute. Ich bin überglücklich für mein Pferd, dass er dies hier zeigen und über sich hinauswachsen durfte! Dass meine Familie hier dabei war und mit uns feiert, macht es natürlich noch spezieller.“

Raphael Netz und Dieudonné: Mit toller Leistung auf Platz fünf. (© www.sportfotos-lafrentz.de / Tiffany van Halle)
Platz zwei haben derzeit Benjamin Ebeling und die 16 Jahre alte Bellena inne.
„Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich gerade bin“, so Ebeling. „Die Atmosphäre war so unglaublich toll! Das Publikum hat uns getragen.“
Und gleich nach der Pause gilt es für Moritz Treffinger und den 17 Jahre alten Fiderdance!
3:10 Uhr: Große Emotionen beim letzten Auftritt von Sir Donnerhall II
Gerade piaffierte Sir Donnerhall II ein allerletztes Mal in einem Wettkampf durchs Viereck. Morgen wird ihn die Französin Morgan Barbançon nach einer langen und hocherfolgreichen gemeinsamen Karriere hier in Fort Worth verabschieden. Das ist es, was er verdient, sagt sie. Und damit liegt sie genau richtig. Die beiden sind eine gefühlte Ewigkeit zusammen unterwegs. Sie sind hier bei ihrem sechsten gemeinsamen Weltcup-Finale, waren bei Olympia 2021, bei den Weltmeisterschaften 2022 und bei der EM 2019 und 2021. Sprich, sie haben alles zusammen erlebt!
„Er ist mein Once in a Lifetime-Pferd. Mein Partner. Ich liebe ihn”, sagt die Reiterin.
Und verständlicherweise fließen nach dem Auftritt viele Tränen. Bei Morgan, beim Anhang und sogar im Publikum, das einen letzten großen emotionalen Jubel für den Sandro Hit-Sohn aus einer Donnerhall-Mutter bereithält. Mit 72,460 Prozent reihen sie sich an vierter Stelle ein. Es ist toll, bei seinem topfitten letzten Auftritt dabei gewesen zu sein!
2:50 Uhr: Das Stadion bebt für Raphi und Dieuli!
Wir sind geflasht von Raphael Netz und seinem 13 Jahre alten Württemberger DSP Dieudonné von Dante Weltino OLD. Egal, wer jetzt noch kommt. Egal, welche Ergebnisse erzielt werden! Diese beiden haben gezeigt, was sie drauf haben! Und das ist jede Menge. Das sind 79,245 Prozent. ‚Dieuli‘ war wir ausgewechselt im Vergleich zu seinem fast schon ängstlichen Auftritt im Grand Prix, der zu dieser frühen Startposition der beiden führte. Heute zeigte Raphael Netz, wie gut es ihm doch gelingt, seinem Pferd die nötige Sicherheit zu geben, damit dieser über sich selbst hinauswachsen kann! Und das, obwohl heute die Dickies Arena in Fort Worth noch viel, viel mehr als vor zwei Tagen einem jubelnden und Szenenemotionen abliefernden Hexenkessel glich!
„Dieu weiß manchmal gar nicht, wie gut er wirklich ist“, meinte Raphael Netz vor kurzem. „Und vielleicht ist das ja unsere größte Stärke!“
Heute ganz bestimmt. Denn Dieu hat nun allen gezeigt, wie gut er wirklich ist! Und die Kür mit dem Thema ‚Men in Black‘ passte wirklich einmal mehr perfekt! Daran werden sich die nächsten Paare nun messen müssen. Und die Latte liegt hoch! Harmonie und Teamgeist – so muss das aussehen! Der Jubel von Raphi für Dieu könnte nicht größer sein. Danke, Dieu! Und wir sagen: Danke, ihr beiden!
2:40 Uhr: Willkommen beim Livestream!
Gleich geht es um alles für Raphael Netz und Dieudonné! Können Sie heute die Unsicherheiten aus dem Grand Prix vergessen? Kann Dieu zeigen, was wirklich in ihm steckt?
Wir sind für euch die nächsten zwei Stunden dabei. Gerade führt der US-Amerikaner Benjamin Ebeling mit einer tollen Leistung mit der 16 Jahre alten Hannoveraner Stute Bellena von Belissimo und 74,965 Prozent.
Zu den Live Ergebnissen geht es hier.


