Kommunikation durch Gerüche: Pferd riecht an einer jungen Frau © Christiane Slawik

„Sich gut riechen können“ – gilt nicht nur unter Menschen.

Der Geruchssinn von Pferden ist aus biologischen Gründen extrem gut ausgeprägt und für sie in vielerlei Hinsicht überlebenswichtig. Im Vergleich zu uns Menschen können sie nicht nur viel mehr Aromen wahrnehmen, sondern auch einzelne Duftstoffe aus unterschiedlichen Geruchswolken herausfiltern – sogar aus entgegengesetzten Richtungen. Dabei spielen auch „soziale Aspekte“ eine oft unterschätzte Rolle. Entsprechend lohnt sich der Blick auf das explizite Riechvermögen von Pferden, denn es verrät uns viel über das, was ihnen wichtig ist, wie sie miteinander kommunizieren und wie sie sich ausdrücken wollen.

So können beispielsweise Stuten ihre Fohlen sogar in sehr großen Herden am Geruch erkennen. Direkt nach der Geburt nehmen sie den individuellen Duft ihres Fohlens auf und speichern ihn ab. Pheromone prägen die beidseitige Verbindung und wirken zugleich beruhigend.

Darüber hinaus halten Pferdeäpfel nicht nur etliche Informationen für Artgenossen bereit, auch Hengste erriechen an den Hinterlassenschaften, ob diese zu einem Rivalen oder zu einer interessanten Stute gehören. Der charakteristische Geruch eines Pferdes kann ein wesentlicher Entscheidungsfaktor für Bindungen sein, die Pferde eingehen. Bereits beim gegenseitigen Beschnuppern lässt sich erkennen, ob die Tiere sich riechen können oder ob sie sich zukünftig lieber meiden.

Pferd riecht an einer Sonnenblume

Die Sensibilität von Pferdenasen ist erstaunlich und wird oft noch unterschätzt. (© Christiane Slawik)

Sensible Pferdenase: Überlebenstaktische Gründe des Riechens

Duftwahrnehmung ist nicht nur ein individuelles Erleben, sondern nachweislich existieren auch genetisch programmierte Vorlieben, die darüber entscheiden, ob ein bestimmter Geruch als „vorteilhaft“ oder sogar als „gefährlich“ eingestuft wird. So erzeugen beispielsweise die Giftstoffe in vielen ungenießbaren Pflanzen abstoßende Aromen, die Pferde daran hindern sollen, sie zu fressen.

Gerüche, die Gefahr vermitteln

Da sich Pflanzen mit sogenannten Repellents (gelöste Moleküle, die über Geschmacks- oder Riechrezeptoren identifiziert werden) selbst schützen, vermitteln sie dadurch Pferden lebenswichtige Informationen über ihre Verträglichkeit. Die Tiere sind damit sogar fähig, in der Dunkelheit Nahrung zu prüfen. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass es vorwiegend die Aromen und Düfte sind, die Pferde entscheiden lassen, was sie fressen und was nicht.

Bei der Futterklassifizierung spielt aber auch das Lernverhalten eine tragende Rolle: Reicht der Geruch zur Prüfung nicht aus, korrigiert der Geschmack. Dabei hat jedes Pferd subjektive Präferenzen und natürlich auch ausgeprägte Instinkte, die dazu dienen, die Überlebenschancen zu erhöhen, Gefahren zu erkennen und adäquate Entscheidungen zu treffen – für sich selbst und im Sinne seiner Herde.

Geruchswahrnehmung ist ein Lernprozess

Verlass ist hierauf allerdings nicht immer, denn Akzeptanz ist nicht zwingend mit Verträglichkeit gleichzusetzen. Viele Pferde sind neugierig und lassen sich gerne von spannenden Düften leiten, die ihnen nicht immer gut bekommen. Vorsicht ist in diesem Zusammenhang also besser als Nachsicht!

Darüber hinaus hat die Forschung festgestellt, dass die Geruchswahrnehmung von Pferden auch ein Lernprozess des Gehirns ist. So nehmen sie offenbar bereits im Mutterleib Geschmacks- und Geruchsstoffe auf. Zu diesen wird eine vertraute Verbindung entwickelt. Im Verlauf des Lebens nimmt die Vielzahl der Düfte zu, wobei sie mit Erfahrungen und Ereignissen verknüpft werden. Gleiches gilt für uns Menschen.

Zwei Pferde beschnuppern sich. Gerüche spielen in der Beziehung eine große Rolle

Ein Freund? Oder ein Feind? Der Geruch des Gegenüber entscheidet beim Pferden maßgeblich über die Beantwortung dieser Frage. (© Christiane Slawik)

Die Überzeugungskraft der Gerüche

Auch wir Menschen werden stark von unter schiedlichen Aromen beeinflusst. Unangenehme Gerüche sind wir nicht bereit lange auszuhalten, weil sie mitunter negative Auswirkungen auf unser gesamtes Befinden haben. In einer wohlriechenden Umgebung fühlen wir uns dagegen sofort besser. Dieses Erleben ist allerdings sehr individuell, denn Gerüche hängen eng mit Emotionen zusammen.

Das Limbische System erzeugt über eine eintreffende Duftinformation sofort ganz unterschiedliche Gefühle: Freude, Angst, Ekel oder Wohlbehagen. Kontrolle darüber haben wir keine. Den Effekt auf unseren Körper und damit auch auf unsere Gefühlswelt können wir nicht willentlich steuern. Ob wir einen Geruch mögen oder ablehnen, ist abhängig von den Erfahrungen, die wir mit diesem gemacht haben.

Wir fremdbestimmt sind wir durch Düfte?

Düfte wecken oft auch Erinnerungen in uns, die natürlich subjektiv sind. Anders sieht es mit gefährlichen Gerüchen aus: Brand- oder Modergeruch warnen uns deutlich. Auch Schimmel löst Unwohlsein und Abneigung aus. Gleichzeitig ignoriert der Geruchssinn aber auch häufig die Vernunft und den Verstand. Daher nimmt er auch Einfluss auf unsere Emotionen. Diese wirken sich (unbewusst) auf unsere Entscheidungen aus – und in der Folge auch auf unsere Handlungen.

Eine gewisse Selbstbestimmung besteht nur, wenn wir uns die Beeinflussung durch die jeweilige Duftwirkung bewusst machen – doch selbst dann ist unsere Entscheidungsfreiheit begrenzt. Wird ein Geruch nämlich unterhalb der Erkenntnisschwelle wahrgenommen, manipuliert dieser gänzlich unbemerkt eine folgende Entscheidung. Dies geschieht täglich überall beim Einkaufen – und ist auch so gewollt.

Unser Verstand ist in diesen Momenten von unseren Sinneseindrücken gelenkt. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, mehr und mehr zu entschlüsseln, was Gerüche mit uns machen, wie sie auf uns wirken, welche uns bekommen und welche wir besser vermeiden sollten, damit Schaden von uns abgewendet wird, denn die Wirkung eines Geruchs können wir oft nicht beherrschen. Genau dieser Zustand hat im Reitstall einen unmittelbaren Einfluss auf unser Pferd – und umgekehrt.

Wie sich unser Befinden auf die Beziehung zum Pferd auswirkt

Auch wenn wir es selbst nicht bewusst bemerken: Wir kommunizieren durch unsere (unbewusste) Körpersprache ständig über unterschiedliche Kanäle, die Pferde alle ungefiltert wahrnehmen. Dazu gehören auch Duftstoffe, die wir aussenden. Pferde sind fähig, den menschlichen Körpergeruch zu unterscheiden und zu deuten. Sie erkennen mühelos alle Aromen, die wir sowohl bei Angst als auch bei Freude abgeben, und orientieren sich an ihnen.

Diese Kompetenz hat zunächst rein biologische Gründe, die allerdings einen großen Einfluss auf unser Zusammenleben mit den Tieren haben: sie reagieren auf unseren Geruch. Überlagern wir beispielsweise wichtige Duftinformationen zu unserer aktuellen Stimmungslage mit intensiven Aromen, kann das Irritationen bei Pferden auslösen. Hinzuaddiert werden muss noch die spezifische Wahrnehmung aufgrund vergangener Erfahrungen, die ebenfalls beim Pferd selbst Emotionen auslösen.

Duft-Dissonanz durch starke Parfums

Anspannung und Unsicherheit nehmen Pferde sehr deutlich an der Körpersprache und der Mimik wahr. Kollidieren diese unmissverständlichen Signale mit starkem Parfum, entsteht Dissonanz. Widersprüche sorgen bei Pferden für Verwirrung und Ablehnung, weil sie die Informationen nicht übereinander bekommen. Sie passen ja auch tatsächlich nicht zusammen.

Es entstehen Disharmonien im Pferd, die es als Zerrissenheit in seinem Verhalten ausdrückt. Nicht selten könnten hier die Gründe liegen, warum ein Halter die Reaktionen seines Pferdes in eigentlich bekannten Situationen nicht deuten kann und etwas verwundert zurückbleibt. Es muss sich aber nicht zwingend um Gerüche handeln, die wir selbst als auffällig bewerten. Es kann auch ein für uns untergeordnetes, subtiles Aroma sein, das aber unser Pferd „triggert“ und scheinbar über steigertes Verhalten auslöst.

Das Pferd bei Parfum und Deo mitentscheiden lassen

Die olfaktorische Sensibilität von Pferden wird tatsächlich von vielen Menschen völlig unterschätzt, weil sie wenig bis gar nicht im Bewusstsein von Reitern und Haltern vorhanden ist. Es wird ihr schlicht zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Dabei kann mit kleinen Einsätzen bereits viel Wirkungsvolles erzielt werden. So lohnt es sich, seinen Parfum- und Deoduft im Zusammensein mit Pferden nicht nur einer Prüfung zu unterziehen, sondern ihn gegebenenfalls zu reduzieren bzw. sogar zu wechseln.

Auf Aromen, die Menschen gerne riechen und die sie als angenehm empfinden, reagieren nicht wenige Pferde ablehnend. Sicherlich wird eine Art Gewöhnung mit der Zeit stattfinden, und viele Pferde stellen fest, dass von dem „Stinker“ keine unmittelbare Gefahr ausgeht, aber dennoch ist das Riechorgan auch ein Bewertungsinstrument, das mitunter sensible Entscheidungen trifft. Diese müssen nicht immer offensichtlich sein, sondern können sich unbemerkt im Verhalten des Pferdes widerspiegeln.

Um den „richtigen“ Duft (Parfum, Deo, Waschmittel) herauszufinden, der dem eigenen Pferd zusagt und den dieses nicht als „negativ“ wahrnimmt, darf erfahrungsgemäß getestet werden. Wegen des Individualempfindens, das auch Pferde besitzen, kann kein Duft eine „Allgemeingültigkeit“ beanspruchen. Aber eines ist sicher: Weniger ist mehr!

Die Komplexität der Gerüche

Pferde verfügen über herausragende olfaktorische Anlagen. Immerhin sind sie fähig, sowohl Wasser als auch Raubtiere über weite Entfernungen hinweg zu riechen. Eine erstaunliche Leistung! Es stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, wie sehr sie von Aromen in ihrer unmittelbaren Umgebung „belästigt“ werden und wie sie damit umgehen.

Aus der Nähe dürften sie regelrecht mit Duftinformationen strapaziert werden, denn sie nehmen nicht nur den charakteristischen Eigengeruch eines anderen Lebewesens wahr, sondern (neben Waschmittel, Deo und Parfum) auch verwendete Kosmetikprodukte, die Möhren in unserer Tasche, Hunde oder Katzen, die wir im Laufe des Tages berührt haben, Putzmittel oder Autopolitur und vermutlich sogar Nahrung, die wir zu uns genommen haben. Wer weiter darüber nachdenkt, stellt fest, dass sich diese Liste beinahe endlos fortsetzen ließe.

Pferde galoppieren über eine Weide

Gerüche-Küche: Die Vielzahl an Düften auf der Weide und im Stall kann für feine Pferdenasen durchaus anspruchsvoll sein. (© Christiane Slawik)

Pferde „lesen“ Menschen mit all ihren Sinnen

Über diese veränderbaren Variablen hinaus riechen Pferde aber auch Stress und Angstschweiß. Da hilft es wenig, sich selbstbewusst und furchtlos nach außen zu präsentieren. Während sich andere Menschen hier noch vergleichsweise leicht täuschen lassen, ist dies bei Pferden keinesfalls möglich. Zwar können wir unsere Körperfunktionen nicht immer willentlich kontrollieren, aber zumindest methodisch eingreifen: Nach Situationen, die inneren Druck oder Sor gen ausgelöst haben, hat es sich bewährt, zuerst selbst zur Ruhe zu kommen, bevor Kontakt zum Pferd aufgenommen wird (bitte nicht das Pferd zur eigenen Beruhigung nutzen).

Auch ein Kleidungswechsel kann mitunter ratsam sein, denn das Übertünchen mit einem Deo hilft nicht! Es dürfte Pferde generell irritieren, wenn wir nach Angst riechen, ihnen aber gleichzeitig Schutz und Sicherheitvermitteln wollen. Mittlerweile sind sich die meisten Reiter bewusst, dass sie im Zusammensein mit ihren Pferden ihre Körpersprache reflektieren sollten, weil diese nicht lügt und Pferde unmittelbar auf Körpersignale reagieren.

Auch wissen viele, dass die Tiere menschliche Emotionen ungefiltert wahrnehmen und in ihrem Verhalten spiegeln. Ergänzend sollten aber auch die stetig gesendeten Duftinformationen Beachtung finden, denn sie haben ebenfalls (und teils nicht minder) eine Bedeutung und damit eine Wirkung, derer sich Pferde nicht entziehen können.

Gerüche beim Pferd gezielt einsetzen

Wenn Pferde durch Gerüche beeinflusst werden und sie ihnen aus natürlichen Gründen einen hohen Bedeutungsgrad zusprechen, dann bietet es sich im Umkehr schluss auch an, Aromen zweckmäßig zu verwenden, um das Wohlbefinden zu steigern, Ängste zu reduzieren oder die Nerven zu stärken. Düfte haben Macht. Tatsächlich ist das seit Jahrhunderten bekannt, wie antike Quellen belegen.

Allerdings gilt es auch, die Individualität des einzelnen Tieres zu berücksichtigen. Was dem einen zusagt, kann bei einem anderen Erinnerungen, die mit negativen Emotionen verbunden sind, aktivieren. Werden Aromen bewusst in den Fokus genommen und getestet, dann ist an der Reaktion eines Pferdes recht leicht erkennbar, welche Wirkung der jeweilige Duft auslöst.

Düfte und deren Wirkung

Aromen nehmen nachweislich Einfluss auf Emotionen. Die folgenden duftenden Maßnahmen haben sich im Umgang mit Pferden bewährt:

  • Zur Entspannung: Rosen, Lavendel und Geranien wirken beruhigend. Sie werden zur Besänftigung eingesetzt und sind für Pferde oft Wohlfühlgerüche, die sie dabei unterstützen können, anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen oder Neues zu erlernen und zu verarbeiten.
  • Für mehr Nervenstärke: Jasmin, Weihrauch und Melisse haben eine stresslösende Wirkung. Bei Angst, Gereiztheit und Anspannung sollen die Gerüche dabei helfen, die Nerven zu stärken und das Gemüt zu stabilisieren. So sollen sich mehr Ruhe und Ausgeglichenheit einstellen.
  • Zum Beleben: Rosmarin, Eukalyptus, Zitrone und Sandelholz wirken belebend. Daher kommen sie insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Stimmung von Pferden aufgehellt werden soll. Unsicheren Tieren sollen die Aromen Mut und mehr Selbstvertrauen verleihen.

Auch beim Erkunden neuer Gegenstände, in unbekannten Situationen oder bei Neuzugängen in der Herde kann das Wohlbefinden der Tiere mit Düften gesteigert werden: Durch aromatische Futterzusätze wächst das Zugehörigkeitsgefühl, und auch Ängsten wird entgegengewirkt.

Auch die Hinterlassenschaften eines guten Pferdefreundes haben häufig eine beruhigende Wirkung auf unsichere Pferde. Steht eine stressige Situation an, vermittelt der vertraute Geruch den „Angsthasen“ ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Umgekehrt sollten „Angst-Äpfel“ stets direkt entfernt werden, damit diese keinen negativen Einfluss ausüben können.

Fünf hilfreiche Gerüche in der Pferd-Mensch-Kommunikation

Darüber hinaus hat die Natur noch Weiteres zu bieten, das positive Effekte auf den Gemütszustand und die Gesundheit von Pferden hat:

  1. Der „Alleskönner“ Apfelessig kann zur Pflege, zur Desinfektion, zur Reinigung (vor allem von Trögen und um das Wasser sauberzuhalten) sowie zur Stärkung des Immunsystems, der Verdauung und auch zur Insektenabwehr eingesetzt werden. Das uralte Hausmittel ist auch beliebt, um Milben loszuwerden. Vor allem äußerlich angewendet wirkt er als wahrer Killer von Bakterien und Pilzsporen.
  2. Den Geruch von Leinsamen lieben die meisten Pferde, wobei die älteste Kulturpflanze der Welt vielseitige Aufgaben übernehmen kann: Unterstützung im Fellwechsel, bei Magen-Darm-Problemen sowie nach körperlicher Beanspruchung, und zwar als Leinöl, gekocht (Mash) oder als Umschlag.
  3. Viele Pferde mögen den Duft von Lavendel sehr. Er ist leicht zu pflegen, einfach anzuwenden und wirkungsvoll: krampflösend, beruhigend, harn- sowie gallentreibend und desinfizierend. Überdies wird das Stallklima durch Lavendelduft verbessert. Auch lästige Fliegen und Motten werden vertrieben.
  4. Petersilie macht müde Pferde wieder fit, stärkt das Immunsystem und entgiftet. Sie riecht und schmeckt nicht nur besonders gut, sondern die Vergabe unterstützt nebenbei auch bei Harnwegsinfekten, Rheuma und Verdauungsproblemen. Der Vitamingehalt ist bei frischer Petersilie hoch, sie mundet aber auch getrocknet. (Achtung: Da das Kraut wehenfördernd wirkt, sollte es nicht an tragende Stuten gefüttert werden!)
  5. Das Aroma von Teebaumöl ist zwar streng, aber die meisten Pferde scheinen sich einig zu sein: Es duftet herrlich! Teebaumöl kann gute Dienste z. B. bei Milben, Mauke, Strahlfäule, Pilzen und Ekzemen leisten, bevor übliche Medikamente eingesetzt werden, wobei das eine das andere nicht ausschließen muss. Das Öl sollte mit einem Träger (z. B. Aloe Vera) angerührt werden. Auch im Stall hilft es hervorragend gegen Insektenbefall.

Persönliches Fazit zu Düften ums Pferd

Wer sich mehr mit dem Thema auseinandersetzt und seine Erkenntnisse in der Praxis erprobt, wird feststellen, dass Duftauswirkungen enorm unterschätzt werden. Sinnvoll angewendet, sind die Resultate eindrucksvoll und geben viel Aufschluss. Pferde (und Menschen) sind mental, emotional und damit auch physisch überraschend beeinflussbar über ihre Nasen. Letztlich sind aber auch ihre Präferenzen zu berücksichtigen, denn nicht alle sind sich zwingend einig.

Pferde verzeihen Missgeschicke und Fehlgriffe aber schnell. Dagegen ist der Effekt außergewöhnlich, wenn Aromen zielgerichtet eingesetzt werden und das Wohlergehen verbessern, Ängste reduzieren, Sicherheit vermitteln oder die Gesundheit fördern. Es lohnt sich wirklich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert