Sabine Hartelt © Screenshot WDR

Sabine Hartelt gehörte 40 Jahre lang zum WDR-Reitsportteam.

Es gibt Kollegen, die wird man wirklich vermissen. WDR-Reitsportmoderatorin Sabine Hartelt gehört dazu. Das weiß auch Carsten Sostmeier, der vor wenigen Tagen sein eigenes Karriereende für das Jahr 2028 nach den Olympischen Spielen in Los Angeles ankündigt. Er teilt mit Sabine Hartelt das Geburtsjahr 1960. Und gemeinsam führten sie seit rund 40 Jahren durch jeden CHIO und zahlreiche andere Reitsportveranstaltungen. Höhepunkte waren immer auch Championate und Olympische Spiele.

Nun ist für die Moderatorin, die in zwei Tagen ihren 66. Geburtstag feiert, Schluss. Mit einem ziemlich weinenden und bewegten Auge, wie man am Sonntag zum Abschied der Nationen bei den Weltmeisterschaften sehen konnte. Bei ihrer letzten Übertragung aus Aachen, als Ludger Beerbaum ihr im Namen all seiner Kolleginnen und Kollegen einen Blumenstrauß überreichte.

Eines steht fest: Hartelt wird fehlen. Sie hinterfragte oft kritisch, blieb aber fair, auch bei schwierigen Themen. Ihren ersten Kontakt zum Pferd hatte Sabine Hartelt auf einem Kirmespony. Später nahm sie Reitstunden, ging für einige Zeit auf eine Farm in den USA und schließlich zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Mit den Pferden verbunden bleibt sie auch über ihre Lebensgefährtin Susanne Sgrazzutti, die selbst beim WDR arbeitete und 2001 sowie 2003 mit dem Silbernen Pferd ausgezeichnet wurde. Das hat Sabine Hartelt nie bekommen. Eine Ikone ist sie trotzdem.

Und ganz persönlich kann ich nur sagen, dass ich bin Sabine am Mikrofon aufgewachsen bin. Sie war immer da und sie wird mir fehlen. Als Moderatorin und als Mensch. Ich  wünsche ihr, sollte sie bei HOOFORIA reinschauen, von Herzen alles Gute im (Un-)Ruhestand. Und eine tolle Geburtstagsfeier mit ihrer Susanne und allen, die ihr sonst wichtig sind.

Hier geht es zum Abschiedsvideo des WDR.

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